Die Top Influencials auf twitter und facebook.
Da muss doch das Herz eines jeden Marketingmenschen höher schlagen. Davon hat sicher jeder geträumt, der schon immer mal eine Lawine im Internet auslösen wollte: Zugriff zu haben auf die Top-Multiplikatoren relevanter Online-Social-Networks. Ein neuer Service von Hubspot, namens Grader, macht dies bedingt möglich.
Auweiah, die armen Menschen, die jetzt aus der ganzen Welt mit vermeintlich superinteressanten Messages bombadiert werden …
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Entscheidend für das Ranking sind verschiedene Faktoren, z. B.
- Die Anzahl der Freunde, die man hat
- Die Power des dahinter stehenden Netzwerkes
- Und: die Vollständigkeit des Profils

Na ja, warum die Vollständigkeit des Profils so eine bedeutende Rolle spielt, sei mal dahingestellt. Nichtsdestotrotz: Spannend ist es schon, zu sehen, wer die 100 Leute mit den meisten Followers bei Twitter sind. Oder wer bei Facebook die meisten Friends vorweisen kann. Und: Wenig überraschend, dass häufig Blogger oder andere Medienleute zu den Top-Scorern zählen. Und einige von ihnen in beiden Listen erscheinen. Ein echter Influencial treibt sich eben nicht nur auf einem Parkett herum.

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65 Cent für eine Empfehlung.
Empfehlung auf Bezahlung hat sich noch nie ausgezahlt – auch in diesem Fall nicht:
Ob mit Kenntnis des Arbeitgebers oder nicht: Es entsteht dem Unternehmen fast immer ein Reputationsschaden, der nur schwerlich wett zu machen ist. Wie jetzt geschehen beim US-amerikanischen Unternehmen Belkin, ein Hersteller von Computerzubehör, sog. Connectivity-Produkten (aufgedeckt von).

Ein Belkin-Business Development Representative bot bei Amazon mechanical turk, einem Marktplatz für kleine Aufgaben im Web, jeweils 65 Cent für eine positive Produktbewertung.
„Always give a 100% rating. … Write as if you own the product and are using it. Mark any other negative reviews as ‘not helpful’ once you post yours”.
Belkin hat zwischenzeitlich ein Statement veröffentlicht und folgendes klar gemacht:
„Belkin does not participate in, nor does it endorse, unethical practices like this. We know that people look to online user reviews for unbiased opinions from fellow users and instances like this challenge the implicit trust that is placed in this interaction. We regard our responsibility to our user community as sacred, and we are extremely sorry that this happened. We want to stress that this is an isolated incident and to re-instill trust with you, we have taken the following courses of action:
- We’ve acted swiftly to remove all associated postings from the Mechanical Turk system.
- We’re working closely with our online channel partners to ensure that any reviews that may have been placed due to these postings have been removed. “
Schau’n wir mal, was wir dazu noch zu hören bekommen.
19.01.2009 von david | Tags: Amazon mechanical turk, Belkin, Computerzubehör, Connectivity-Produkt, empfehlungsmarketing, Mundpropaganda, PC-Equipment, Reputations Management, wom, word-of-mouthKategorie Allgemein, word-of-mouth | 0 Kommentare »
webguerillas mit neuer Website.
Entsprechend unserer Neupositionierung (”Full-Service für Alternative Werbung”) haben wir die Website optimiert, inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht und mit vielen filmischen Elementen angereichert. Schaut Sie Euch doch mal an und gebt uns Feedback. Danke.

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US-Blogs haben größere Fangemeinde als MySpace oder Facebook.
Richard Jalichandra, CEO von Technorati, bringt es in einem Interview mit eMarketer auf den Punkt: “Blogs are now mainstream media. We’ve certainly seen that with the number of professional, semiprofessional and passion/enthusiast bloggers who are creating real media experiences. At the same time, you’re also seeing mainstream media come the other direction to add blog content.” Grundlage für diese bemerkenswerte Aussage ist eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens comScore.
Diese hat nämlich ermittelt, dass im August 2008 rund 77 Millionen unique visitors in den USA Blogs lasen. Wow! Das sind mehr unique visitors, als im gleichen Zeitraum MySpace (75,1 Millionen) oder facebook (41 Millionen) besuchten.
Es wird noch besser:
Für Juli 2008 ermittelte comScore. ein Ranking der Top 10 Entertainment Websites:darunter, wer hätte es gedacht, vier Blogs!
Wenn man davon ausgeht, dass sich diese Entwicklung um etwa drei Jahre zeitversetzt auch in Deutschland abspielen wird, stehen wir also kurz davor, dass Blogs auch hierzulande bald massenkompatibel werden. Und dadurch weiter an Bedeutung für die Markenkommunikation gewinnen.
Vor diesem Hintergrund ist ebenso interessant, wie sich die Soziodemographie der Blogleser verändern könnte.
So werden Blogs in Europa und Asien noch überwiegend von Männern gelesen (knapp 73%), während in den USA schon fast ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Lesern Realität geworden ist.
Wer also immer noch glaubt, Blogs seien nur Spielzeuge einiger weniger Nerds, Egomanen und Hobbyautoren, der wird wohl demnächst von der Wirklichkeit überrollt.
20.10.2008 von david | Tags: Blog-Statistik, blogger, Blogosphäre, Facebook, MySpace, Web 2.0Kategorie Allgemein | 1 Kommentar »
word-of-mouth Statistiken.
Der Fresh Chat Blog hat interessante Daten unterschiedlicher Studien zusammengetragen für all diejenigen, die bis heute an word-of-mouth zweifelten. Einige Auszüge daraus:
Laut einer weltweiten Umfrage von Nielsen, im Rahmen derer 26.486 Internet-Nutzer in 47 Märkten befragt wurden, sind Verbraucher-Empfehlungen die glaubwürdigste Form der Werbung: 78% der Befragten waren dieser Meinung. (Nielsen, “Word-of-Mouth the Most Powerful Selling Tool”) (Nielsen, “Mund-zu-Mund-den mächtigsten Selling-Tool”)
Mitglieder von Online Social Networks vertrauen den Empfehlungen anderer Mitglieder bei der Kaufentscheidung dreimal mehr als der Werbung. (“Social Networking Sites: Defining Advertising Opportunities in a Competitive Landscape,” JupiterResearch, March 2007) ( “Social Networking Seiten: Defining Advertising Chancen in einer Competitive Landscape”, JupiterResearch, März 2007)
Verbraucher vertrauen Freunden bei Produktempfehlungen mehr als vermeintlichen Experten (65% vertrauen Freunden, 27% vertrauen Experten, 8% vertrauen Berühmtheiten). (Yankelovich)
91% der US-Amerikanischen Erwachsenen suchen regelmäßig oder gelegentlich Rat bzgl. Produkten oder Dienstleistungen. (BIGresearch)
71% der Online-Shopper lesen User-Bewertungen. Damit ist dies der meistgelesene userer-generated content. (Forrester)
Die Conversion-Raten sind sind bei nicht ganz perfekten Bewertungen (weniger als 5 Sterne) am besten (sogar besser als bei einer 5-Sterne-Bewertung!), da die Kunden hier annehmen, dass diese Produkte durch eine Vielzahl anderer Kunden ordnungsgemäß überprüft wurde. (Burpee)
Alle Statistikdaten findet Ihr hier.
25.07.2008 von david | Tags: Burpee, Forrester, JupiterResearch, Keller Fay, Nielsen, Online Social Network, Statistik, Studie, word-of-mouth, YankelovichKategorie Allgemein, word-of-mouth | 0 Kommentare »
word-of-mouth für US-Pharmaprodukte findet offline statt.
Der eMarketer schreibt heute in seinem Newsletter:
“Less than 10% of pharmaceutical-related word-of-mouth in the US takes place online, compared with nearly three-quarters that happens in person, according to a Keller Fay Group report.
“For some brands, it’s important to facilitate talk online, but reaching influencers at events or by providing information they can share offline is crucial,” said Ed Keller, CEO of Keller Fay Group, in a statement.
Nearly 70% of consumers surveyed thought that pharmaceutical information from peers was credible and believable, even if the peers were not experts. “The word-of-mouth majority isn’t coming from healthcare professionals,” Mr. Keller said.

The company recommended that pharma marketers work with compliance experts and the Food and Drug Administration (FDA) to make sure communications are legitimate and ethical.
Even brands that want to use online word-of-mouth may be missing some opportunities, according to Millward Brown. The research company surveyed doctors in the UK, and found that despite the growing popularity of patient blogs and Websites, healthcare and pharmaceutical brands were failing to use digital promotion and marketing.
Doctors said that many of the patient-run sites reported negatively on patient care and prescription drugs. They also said they were receptive to engaging online since they themselves used blogs, social networking and other Websites for information and advice. Nearly all respondents said they used the Internet at least once per day, for an average of 12 hours every week.”
Was die Untersuchung aber offensichtlich nicht betrachtet, ist die Option, wenn Offline word-of-mouth über Online-Trigger ausgelöst werden. Wenn man also medienübergreifend agiert. Hier liegen, unserer Erfahrung nach, die größten Potenziale für word-of-mouth Kampagnen. Speziell dann, wenn man Konsumenten erreichen will, die sich ihre Meinung nicht mit Hilfe von Online-Ratschlägen bilden.
Der eMarketer weiter: “Healthcare and pharmaceutical brands need to listen and measure what is being said about their brands offline and online,” said Fergus Hampton, CEO of Millward Brown Precis, in a statement. “Even though more than 80% of word-of-mouth still happens offline, when it’s online, it’s magnified.”
Online ad spending by pharmaceutical marketers in the US is predicted to be $173 million in 2012, up nearly 85% from the $93.6 million projected for this year, according to the Direct Marketing Association.”
18.07.2008 von david | Tags: Empfehlung, Medizinische Produkte, Mundpropaganda, offline word-of-mouth, online word-of-mouth, pharma word-of-mouthKategorie Allgemein, word-of-mouth | 1 Kommentar »
word-of-mouth Marketing: US-Markt, Trends, Fallbeispiele, Mechaniken, Agenturen.
Wer wissen will, wie sich der word-of-mouth Markt in den USA entwickelt, dem empfehle ich, den aktuellen Artikel von ABC News mit dem Titel “How to Become a Word-of-Mouth Marketer”. Demnach investieren US-Unternehmen 2008, lt. Angaben des Marktforschungsunternehmens PQ Media, rund 1,8 Milliarden Dollar in word-of-mouth Marketing. Also in Kampagnen, die ausgewählten Nutzern die Chance eröffnen, Produkte gratis zu testen und daraufhin ihr ehrliches Feedback abzugeben.
Bis 2011, so eine weitere Prognose von PQ Media wird der Markt jährlich etwa um 30 Prozent wachsen. Damit würden die Ausgaben in 2011 auf 3,7 Milliarden US-Dollar steigen. Noch finden zwar 90 Prozent des Word-of-Mouth-Marketings offline statt, die Experten gehen aber von einer vermehrten Hinwendung zum Internet aus - dafür sprechen eine klare Kostenübersicht, die Transparenz und Messbarkeit.
Wir erwarten diese Entwicklung zeitversetzt in Deutschland!
Frauen sind, das wissen wir auch von hiesigen Projekten, für Empfehlungsmarketing-Projekte besonders offen und haben sich in den USA schon zu Hunderttausenden bei word-of-mouth Agenturen bzw. Mundpropaganda-Communities angemeldet.

Besonders spannend finde ich die Erfolgsstories, die im Artikel zitiert werden: So war beispielweise die Einlöserate für Coupons, die im Rahmen eines word-of-mouth Projektes an den Freundes- und Bekanntenkreis der Teilnehmer verteilt wurden, um 300% höher als bei Coupons, die über Magazine distribuiert wurden. Oder: So konnten mit word-of-mouth Unterstützung doppelt so viele Testsituationen für den Frauen-Nassrasierer Venus Breeze generiert werden, wie in Regionen ohne WOM-Begleitung.
Last but not least verlinkt der Artikel noch auf eine Listehttp://womenforhire.com/survey von Anbietern unterschiedlicher word-of-mouth Dienstleistungen. Also, wer sich für word-of-mouth, Empfehlungsmarketing, Mundpropaganda und respektive den US-Markt interessiert, findet hier eine informative Quelle.
8.07.2008 von david | Tags: ABC News, Couponing, Mundpropaganda-Communities, PQ Media, Venus Breeze, word-of-mouth AgenturenKategorie Allgemein, word-of-mouth | 0 Kommentare »
US-Mediabudgets werden umgeshiftet: klassische Medien sind die großen Verlierer.
Der Trend ist eindeutig: In den USA findet derzeit eine radikale Verlagerung der Mediabudgets statt. Raus aus den klassischen Medien, rein in Online, Mobile und wahrscheinlich, darüber gibt zumindest die aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens “Advertising Perceptions” nicht hinreichend Aufschluss, andere alternative Werbeformen.
So heißt es in der Studie, im Rahmen derer Mediaentscheider aus Mediaagenturen und Unternehmen befragt wurden, u. a.: “… Broadcast TV, magazines, newspapers, radio and outdoor were the categories buyers were most pessimistic about. A higher percentage of respondents said they expect to decrease their budgets in those media in the next six months than said they would increase them. Pessimism in broadcast TV and newspapers was particularly bad: 30% of respondents said they expect spending in broadcast to decrease in the next six months, and only 14% said they expect it to increase. For national newspapers, 44% of respondents said they expect to see a decline in spending, and only 10% said they expected a rise …”

Insgesamt scheint die Akzeptanz von Werbung in den USA nachzulassen. So heißt es: “… The study also found that the number of brands committed to advertising, on average, is down. The overall number of brands buyers are considering for online, TV and print buys in the next six months has fallen from 58 last year to 47 this year. The total number of brands buyers said they were committed to advertising within the next six months has fallen from 25 to 19 …”
Den vollständigen Artikel findet Ihr hier.
8.07.2008 von david | Tags: Advertising Perceptions, market-research, media categories, Mediabudget, MediaplanungKategorie Allgemein | 0 Kommentare »
Virales Marketing erobert die Sozialen Netzwerke.
Laut einer Studie von Jupiter Research setzen rund 24% der befragten US-Marketingentscheider auf virale Marketingmaßnahmen – hatten jedoch in der Vergangenheit Mühe, ihre Ziele zu erreichen.
Das deckt sich mit unseren Erhebungen für Deutschland: Hauptgründe hierfür sind, unserer Erfahrung nach, mangelnde Investitionen in Seeding und PR. Anders formuliert: die von Grund auf falsche Einschätzung dahingehend, was eine virale Kampagne zu leisten vermag und was unbedingt benötigt wird, um sie anzustoßen.
Etwas desillusioniert von den bisherigen Ergebnissen, setzen die US-Marketers deshalb auf eine neue Taktik: virale Verbreitung über Soziale Netzwerke. Insbesondere Facebook, so schreibt die New York Times, haben die Unternehmen im Visier. Und wahrscheinlich glauben sie nach wie vor: Dann läuft alles von ganz allein … Na, dann träumt mal weiter, liebe Marketingmenschen!
Den kompletten Artikel der New York Times, der mir als Vorlage diente, seht Ihr hier.

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Lieber SPIEGEL, dürfen die webguerillas für dich werben?
Jetzt steht’s im SPIEGEL. Dass “die neue Werbung” die Menschen nur noch subtiler verführen will. Und dass man beim word-of-mouth Marketing seinen Freunden lieber kein Wort glauben sollte. Und eigentlich ist alternative Werbung nichts anderes als Wahlbetrug. Nur Simulation, die vorgibt, real zu sein.
Was nun, neue Werbung? Was nun, webguerillas? Vielleicht doch lieber Anzeigen produzieren? Die bringen zwar nix, aber der SPIEGEL wird wenigstens reich davon. Oder clevere Werbemailings massenversenden? Die will zwar keiner im Briefkasten haben, aber der SPIEGEL Aboabteilung bereitet es wenigstens Freude. Oder … Nee, ich hab’s: Wir pitchen um den Online-Etat der Hanseaten. Da muss man sich wenigstens nichts einfallen lassen und kann die User noch mit der Brachialmethode belästigen. - Und, wie man sieht, bei der Freundschaftswerbung lassen sich sogar ein paar Tricks vom word-of-mouth Marketing übertragen …

Nicht gerade unaufdringlich, aber wenigstens ehrlich: SPIEGEL Abowerbung. Und wenn der Freund nicht freiwillig abonnieren will, dann muss man eben nachhelfen. Muss der Freund doch nicht erfahren, dass man sich nen Hunni eingesteckt hat …
3.07.2008 von david | Tags: Abowerbung, Alternate Reality Games, branded entertainment, Digital Billboards, influencer marketing, SPIEGEL, User generated Advertising, word-of-mouthKategorie Allgemein, Guerilla Marketing, Viral Marketing, word-of-mouth | 0 Kommentare »



